Tauchen im Taucherparadies Alicante

diving-778494_640Spanien. Neben Tapas, Paellas, Flamenco, der Siesta, oder den Corridas, bietet das Land vor allem eines: Meer und Wasser. Trifft man im Westen auf den kühlen Atlantik, im Norden an das Kantabrische Meer, schmeichelt das wärmere Gewässer des Mittelmeers den Osten und Süden der Iberischen Halbinsel.


Alicante, die spanische Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, sitzt am Fuße eines Hügels und schaut direkt auf das Mittelmeer.
Bekannt wegen seiner Traumstrände, den zahlreichen Sonnenstunden und dem üppigen Freizeitangebot, lockt sie vor allem mit einem: der Fauna und Flora der Unterwasserwelt. Rund um diese wunderschöne Mittelmeerstadt gibt es mehrere Strände und Buchten mit türkisblauem klaren Wasser und einer bunten, faszinierenden, submarinen Welt. Ein Paradies für Taucher und Schnorchler.

Interessante Tauchstellen

Da das Mittelmeer einen ruhigen Wellengang aufweist, ist es bestens geeignet für Newcomers, oder Hobbytaucher. Es gibt einige interessante Tauchstellen in Alicante, welche sich teilweise unweit der Küste befinden. Eine davon ist Cabo Tòix, die in 15 Minuten mit dem Boot erreichbar ist und wo sich in ca. 30 Metern Tiefe eine neue atemberaubende Welt eröffnet.

In nur 30 Minuten Anfahrt mit dem Boot erreicht man Peñon de Ifach. Eine weitere imposante Möglichkeit an einem aquatischen Leben teilzunehmen, welches schwerlich zu schlagen geht. Das Faszinierende daran ist, dass in nur 12 Metern Maximaltiefe fast alles gefunden werden kann, was das Meer zu bieten hat, wie z.B. das seltene Seepferdchen.

Die Tauchplätze Isla Mediana oder Isla de Benidrom, sind zwei weitere nennenswerte Destinationen, welche speziell erfahrenen Tauchern angeraten werden sollten. 45 Minuten vom Festland entfernt, befinden sie sich in der Nähe der Oktopus Insel und bieten die Möglichkeit auch größere Meeresbewohner zu erspähen.

Schnorcheln in Küstennähe

Wer sich lieber in Küstennähe aufhält, sollte sich die Schnorchelmasken aufsetzen, in die Flossen schlüpfen und dort mit den Fischen wettschwimmen, Seesterne entdecken und sich von den Korallen verzaubern lassen. Schnorcheln ist kinderleicht, macht unglaublich viel Spaß und ist kein bisschen weniger attraktiv, als das Erforschen der Tiefsee. Im Gegenteil. Aufgrund der Unterwasserschutzgebiete Spaniens, konnte sich eine Vielfalt an Meeresbewohnern erhalten. Besonders Spaß macht das Schnorcheln mit einer Maske, die eine 180° Betrachtungsfläche hat und über weitere Features wie Anti-Leak- und Anti-Fog-Technologie verfügt. Für mehr Antrieb sorgen die richtigen Schnorchelflossen. Gerade für eine Reise nach Alicante können kurze Schwimmflossen mitgenommen werden. Im Kofferraum oder Handgepäck sind sie leicht zu verstauen und können sogar je nach Modell zusammengerollt werden.

Schnorcheln und Tauchen in Alicante für Anfänger

Für diejenigen, die zum ersten Mal an der Küste von Alicante zum Schnorcheln gehen möchten, bieten die Tauchschulen dort vor Ort Theorie und Praxis an. Vermittelt werden der praktische Umgang mit Schnorchel, Flossen, Sauerstoffgerät und die Kommunikation unter Wasser. Zur Gewöhnung an Anzug und Ausrüstung, können die Schüler erstmal eine halbe Stunde lang schnorcheln. Danach beginnt das Tauchen bis zu fünf Meter Tiefe. Zusammen in der Gruppe macht das Tauchen und Schnorcheln erst so richtig Spaß. Hat man den Einsteigerkurs geschafft, gibt es zum Stolz der jungen Taucher ein Zertifikat über einen Anfängerkurs.

Alicante beweist ein funktionierendes Umweltmanagement. Den meisten Stränden wurde die Blaue Flagge verliehen, ein Umweltzeichen, welches für gute Wasserqualität steht. Es gibt also einige Gründe in Spanien zu gastieren und die Unterwasserwelt zu erforschen.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)